Oder: Was passiert, wenn du dich nicht dafür verurteilst, sondern mal in den Arm nimmst.
Es war wieder einer dieser Vormittage.
Ich saß mit meiner Kaffeetasse am Küchentisch, schaute auf meine To-do-Liste – und machte… nichts.
Ich scrollte. Ich stand auf. Ging zum Kühlschrank. Wieder zurück.
Nahm den Stift in die Hand. Legte ihn wieder weg.
Gefühlt zum 297. Mal in diesem Jahr.
Ich hatte mir fest vorgenommen, heute „richtig was zu reißen“.
Aber das Einzige, was ich gerissen habe, war die Schokoladenverpackung.
Und vielleicht ein bisschen an mir selbst. Innerlich.
Ich hätte mich früher in Grund und Boden kritisiert.
„Na toll. Wieder nicht geschafft.“
„Du wirst es nie ändern.“
„Andere ziehen durch – du gibst auf, bevor du angefangen hast.“
Und weißt du, was das gebracht hat?
Genau: Noch mehr Stillstand. Und ein richtig schlechtes Gefühl.
Nicht jedes Mal. Nicht sofort. Aber immer öfter.
Heute denke ich:
„Vielleicht war’s heute einfach zu viel.“
„Ich hab nicht nichts gemacht. Ich hab überlebt. Geatmet. Gehalten.“
„Ich fang halt später an. Oder morgen. Oder klein. Aber ich fang wieder an.“
Weißt du, was wir oft vergessen?
Wir sind nicht schlecht, wenn wir scheitern. Wir sind in Bewegung.
Stillstand ist bequem. Da passiert nix. Da kann man sich auch nicht blamieren.
Aber wenn du dich bewegst, dich traust, beginnst –
dann wirst du auch mal stolpern.
Und das ist nicht schlimm. Das ist lebendig.
Früher dachte ich:
„Jetzt ist alles wieder kaputt.“
Heute weiß ich:
„Es war nur eine Kurve. Ich kann weitergehen.“
Ich muss nicht wieder bei Null anfangen.
Ich darf da weitermachen, wo ich mich selbst nicht verloren habe.
„Ich bin nicht faul. Ich bin vielleicht gerade voll.“
„Ich darf mir selbst vergeben, bevor ich mich wieder motiviere.“
„Auch in Pausen wachse ich – nur leiser.“
„Heute ist nicht verloren, wenn ich wieder zu mir finde.“
„Ich bin nicht kaputt. Ich bin auf dem Weg.“
Manchmal sage ich mir diese Sätze laut.
Manchmal schreibe ich sie auf.
Und manchmal reicht es, sie nur zu denken – und tief durchzuatmen.
Viele denken: Wachstum ist sichtbar. Planbar. Glänzend.
Aber echtes Wachstum ist oft: – unordentlich
– still
– unsicher
– und innerlich
Es ist dieses:
„Ich bin trotzdem da.“
„Ich geb mich nicht auf, nur weil ich’s heute nicht geschafft habe.“
„Ich bin nicht perfekt – aber echt.“
Und echt ist so viel mehr wert.
Wenn du heute wieder das Gefühl hast, nicht „gut genug“ gewesen zu sein…
Dann setz dich kurz hin.
Mach dir einen Tee.
Und sag dir:
„Ich darf mich lieben, auch wenn ich nichts geschafft habe.
Ich darf mich halten, auch wenn ich mich nicht halte.
Ich darf weitergehen – auch wenn ich gerade Pause mache.“
Denn weißt du was?
Du bist nicht gescheitert.
Du bist unterwegs.
Und das ist alles, was zählt.
Mach heute keinen Plan.
Mach eine Verbindung.
Vielleicht mit einem kleinen Satz:
📝 „Ich hab’s nicht geschafft – aber ich schaffe es, bei mir zu bleiben.“
Oder
📝 „Ich fang wieder an. In meinem Tempo. Auf meine Art.“
Wenn du magst, schreib ihn dir auf.
Oder schick ihn dir selbst per Nachricht.
Nicht als Reminder zum Tun.
Sondern als Einladung zum Sein.
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Deine Anna
ÜBER DEN AUTOR

Anna Kammerer
Ich schreibe über Gedankenkarussell, Grübeln und den Kopf, der nachts einfach nicht zur Ruhe kommt.
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Viele Frauen kennen dieses Gefühl.
Der Tag ist vorbei.
Es wird ruhig.
Und plötzlich beginnt der Kopf zu arbeiten.
Gedanken über den nächsten Tag.
Gespräche, die man noch einmal durchgeht.
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Statt einzuschlafen, dreht sich das Gedankenkarussell immer weiter.
Dabei versucht dein Gehirn eigentlich nur, Probleme zu vermeiden und Verantwortung zu tragen.
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© 2025 Anna Kammerer
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