Oder: Warum du nicht nur Kisten durchgehen musst, sondern auch Geschichten.
Ich wollte eigentlich nur die Schublade ausräumen.
Du weißt schon – die mit den alten Briefumschlägen, Batterien, Zetteln, Haargummis ohne Gegenstück.
Ich hab sie geöffnet – und plötzlich war da nicht nur Zeug.
Da war Stimmung.
Da war etwas in mir, das flüsterte:
„Weißt du noch, was du damals alles aufgeschoben hast?“
Und auf einmal hatte ich nicht nur eine volle Schublade,
sondern auch einen vollen Kopf.
Ein alter Zettel kann Schuldgefühle auslösen.
Ein ungetragenes Kleid ein altes Ich hervorrufen.
Eine Notiz von damals – ein Traum, den du begraben hast.
Und plötzlich bist du nicht beim Ausmisten.
Du bist bei dir.
Nicht: „Ich räum auf.“
Sondern:
„Ich schau ehrlich hin. Und ich treffe eine neue Wahl.“
– Für das, was jetzt zu dir passt.
– Für das, was du heute brauchst.
– Für das, wer du geworden bist.
Loslassen ist keine Schwäche.
Loslassen ist ein Bekenntnis:
Ich bin nicht mehr die, die ich mal war – und das ist gut so.
Die, die immer nett sein wollte.
Die, die sich nichts gönnen durfte.
Die, die alles aufheben musste, „weil man das eben so macht“.
Ich hab ihnen gedankt. Und dann gesagt:
„Ich mach jetzt weiter – mit weniger Last.“
Kennst du diese „Leichen im Projektordner“?
Kurse, Pläne, Ideen.
Nicht umgesetzt – aber auch nie losgelassen.
Und sie drücken.
Nicht laut, aber beständig.
➡ Ich habe mir erlaubt zu sagen:
„Ich bin nicht mehr verpflichtet, zu werden, wer ich mal dachte, ich sein müsste.“
– „Das war teuer.“
– „Das ist noch gut.“
– „Du brauchst das vielleicht noch.“
Ich brauch keine Dinge, die nur durch Schuld bleiben.
Ich brauch Klarheit. Raum. Ruhe.
Was ich alles mal „hätte“ schaffen wollen.
Wo ich glaubte, ich müsste „mehr sein“.
Ich hab’s nicht weggeworfen.
Ich hab’s bewusst gehen lassen.
Und gesagt:
„Ich bin heute genug – auch ohne all das.“
Nicht alle. Noch nicht.
Aber ein paar davon:
– Das schlechte Gewissen für Entscheidungen von früher.
– Die Angst, zu viel zu wollen.
– Die Scham, wenn ich es nicht geschafft habe.
Ich hab sie aufgeschrieben.
Und verbrannt. Wirklich.
Es war still. Es war kraftvoll.
Es war… ein Neuanfang.
Es macht kein großes Drama.
Es ruft keine Trompeten.
Aber irgendwann sitzt du da,
blickst dich um –
und atmest freier.
Weil in dir wieder Platz ist.
Nicht nur im Raum.
Sondern für dich.
Geh heute nicht in den Keller.
Geh in dich.
Und frag:
Was darf heute gehen, damit ich bleiben kann?
Vielleicht ist es ein Gedanke. Ein Satz. Ein „muss“.
Vielleicht ist es etwas ganz Kleines.
Und vielleicht reicht genau das.
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Deine Anna
ÜBER DEN AUTOR

Anna Kammerer
Ich beschäftige mich mit Morgenroutinen – aber nicht mit denen, die aus To-do-Listen, Selbstoptimierung oder frühem Aufstehen um jeden Preis bestehen.
Mich interessieren keine 5-Uhr-Morgen, keine perfekten Abläufe und keine Routinen, die zusätzlichen Druck erzeugen.
Mich interessiert, was morgens wirklich guttut – ohne Stress, ohne Zwang und ohne das Gefühl, schon vor dem Frühstück hinterherzuhinken.
In meinen Artikeln teile ich persönliche Erfahrungen, kleine Selbsttests und ehrliche Beobachtungen aus dem Alltag. Nicht als Anleitung, sondern als Einladung: Dinge auszuprobieren, wieder loszulassen und den eigenen Rhythmus ernst zu nehmen.
Ich schreibe für Menschen, die ihren Morgen nicht „optimieren“ wollen, sondern ihn entlasten möchten.
Für alle, die sanfter in den Tag starten wollen – auf eine Weise, die sich leicht anfühlt und langfristig tragbar ist.
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© 2025 Anna Kammerer
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